4I Umgang mit dem Fremden

 
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18. August - 20. August 2017

Geöffnet für Studierende und Promovierende
mit sehr guten Deutschkenntnissen

 Kreis3 Open to students and doctoral students
with sufficient German skills

Seminarsprache: Deutsch

 

  Course language: German

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Umgang mit dem Fremden – sind wir zur Fremdenfeindlichkeit verurteilt?

  Dealing with what is “strange” — are we condemned to xenophobia?

Es reicht – denn: wir stellen zunehmende Differenzen i.S. eines Wir und Ihr, eines Innen und Außen zwischen den gesellschaftlichen Gruppen unserer Gesellschaft fest. Die Veranstaltung fragt nach den Gründen: geht es um die Bildung und Sicherung von Identitäten der einen und der anderen Gruppe? Ist es einfach nur Angst vor dem Fremden, dem Unbekannten? Sind es Fragen der Konkurrenz um Ressourcen oder einfach nur Gefühle des Neides? Die Ursachen lägen möglicherweise in der Natur des Menschen, wären also evolutionsbedingt, könnten kulturell induziert und/oder sozial und gesellschaftlich geprägt sein. Auch das wollen wir klären.

Die Perspektiven müssen, so meinen wir, daran liegen, das Fremdheitsgefühl und damit das Fremdenfeindliche zu zivilisieren. Besser wäre es, die Vielfalt wert zu schätzen und, über die Akzeptanz und Anerkennung des Anderen hinaus, als Mehrwert für unsere Gesellschaft zu verstehen.

 

 

It is enough! We note a lot of differences in terms of Us and Them as well as an In and Out between the groups of our societies. Our seminar will take a close look at the reasons: is it important to ensure the identity of a group I belong to? Is it just for fear of the unknown and the strangers? Are there feelings of competition for resources, feelings of jealousy? Biological input can be on reason to be xenophobic as part of our nature as human beings, derived from evolution. Other implementations could derive from cultural, social and societal factors.

We will discuss these options, including the possibility of civilizing feelings of strangeness to handle the hostility against strangers. It should then positively enlighten diversity through accepting the “other”, also as a value added for societies.



Prof. Dr. Bernhard Verbeek, Biologe, Prof. Dr. Joachim von Soosten, Theologe, Pfr. Edgar Born, Aussiedlerbeauftragter der Ev. Kirche von Westfalen und Dr. Peter Markus, Naturwissenschaftler, Ev. Akademie Villigst werden einleitend dazu Stellung beziehen. 

 

The following will contribute: Prof. Dr. Bernhard Verbeek, biologist: It is all biology - are we xenophobically fixed? Prof. Dr. Joachim von Soosten: theologian: Dealing with the strange; Rev. Edgar Born, Integration/Migration, Ev. Church of Westphalia; Dr. Peter Markus, life sciences, Ev. Akademie Villigst: cultural strategies to positively transform what is “strange”.